Shotokan Karate ist eine ostasiatische Kampfkunst, die waffenlosen Kampf  bzw.Selbstverteidigung,
 nur mit Hilfe des eigenen Körpers lehrt. Genau diese Bedeutung verbirgt sich hinter dem Begriff
                     "Karate Do" dem Weg der leeren Hand (Kara=leer, Te=Hand, Do=Weg).

 Ein Ziel im Karate ist es Körper und Geist in Einklang zu bringen. Ein anderes, durch blitzschnellen 
 und gezielten Einsatz, in Abwehr und Angriff die grösste Wirksamkeit zu erreichen.
 Karate zeichnet sich aus durch Schnelligkeit, Präzision und Perfektion in der Bewegung


                                                               Das Karate  - Training

 
Das traditionelle Karatetraining wird in 3 Übungsformen eingeteilt. Die Kata ist die älteste Form.
 Aus ihr hat man Kihon und Kumite als Übungen entwickelt. Nach diesem Schema wird im Budo Club
 Todtnau, Shotokan Karate unterrichtet. Wir sind Mitglied im Deutschen Karate Verband.
 In unserem Dojo richten wir uns nach der Shotokan - Prüfungsordnung des DKV.

 Goshin (Selbstverteidigung) und Bunkai (Anwendung der Katatechniken) werden zusätzlich in
 unserem Karate Dojo gelehrt. Das Umsetzen und das Verstehen der Kata, ist ein großer Bestandteil
 in unserem Karatetraining. Wir erklären ihnen in kurzen Texten, die Bedeutung und den Sinn der
 Übungsformen.

                                                                               Kihon
 heißt die Grundschule auf japanisch. Hier werden die einzelnen Karatetechniken geübt. Wir trainieren
 die Grundtechniken auf verschiedene Arten. Im Budo Club Todtnau legen wir großen Wert auf das
 Pratzentraining oder das Üben der Techniken am Sandsack.
 Das Kihon (Grundschule) soll die Karatetechniken verfeinern und perfektionieren.
                                                              
                                                                            


 Kumite

 Kumite heißt auf deutsch Kampf und hat mit dem 
 sportlichen Wettkampf nichts zu tun. Das Kumite -
 Training wird mit einem Partner ausgeübt.
 Der Angriff sowie die Abwehr sind meist
 abgesprochen. So wird der Schüler langsam an 
 den freien Kampf herangeführt. Hier lernt er die 
 Distanz für die richtige Abwehr oder Angriff
 zu finden.



 Die vielseitigen Übungsformen mit den wechselnden Partnern schulen die Beobachtungsgabe, die 
 Konzentration, die Schnelligkeit sowie das Reaktionsvermögen. Später finden auch im Kumite keine 
 Absprachen mehr statt. Man nennt diese Form dann Jiyu Kumite, den Freikampf.

                                                                                 Kata


 Die Kata ist die Seele des Karate Do. Die Kata ist ein Schattenkampf, aber nicht  gegen mehrere
 imaginäre Gegner. In ihr sind alle Techniken und Geheimnisse des Karate verborgen.
 Die Kata wurde  verschlüsselt an die Schüler weitergegeben. Die Karatetechniken und ihre
 Bewegungsabläufe wurde nie schriftlich ( ausser in dem Buch
“Bubishi”) festgehalten. Die alten
 Meister haben ihre Geheimnisse und Einzelheiten nur an einen ausgesuchten Schüler, meist 
 Familienmitglieder  weitergegeben.
 In der Ausführung einer Kata kann man erkennen, in wie weit der Karate Ka, seine Grundtechniken
 beherrscht und in wie weit er schon Körper und Geist in Einklang gebracht hat. 
 Im Budo Club Todtnau wird nach dem Beherrschen des Ablaufs der Kata, das Training mit dem
 Erlernen des Bunkai fortgeführt.

Goshin

 die Selbstverteidigung, wird im Budo Club Todtnau  aus dem Nahkampfsystem der Kata vermittelt. 
 Die Selbstverteidigungsformen werden mit einem Partner ausgeführt. Auch in der Selbstverteidigung
 sind Angriffe, Abwehr- und Kontertechniken genau festgelegt.
 Die Kata und ihre Anwendung werden dadurch ein wichtiger Bestandteil in unserem Karate Training.
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Deutscher Karate Verband

 
 
Shotokan Prüfungsordnung pdf


9 Kyu   8 Kyu   7 Kyu   6 Kyu    5 Kyu   4 Kyu   3 Kyu   2 Kyu    1 Kyu

Prüfungsordnung im Budo Club Todtnau
Stilrichtung Shotokan